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Verteidigung eines isolierten Pelotons gegen Kavallerie.


Der général Le Couturier berichtet in seinem Artikel "Sur les manœuvres des voltigeurs", der in der Zeitschrift Le Spectateur Militaire, Band 4 (Paris 1828), S. 257-269 erschien:

Während der Blockade von Philippeville im Jahre 1793 zog sich eine vereinzelte Kompanie carabiniers [von der Légion de Luckner, zu der Le Couturier gehörte] in der Ebene fast eine lieue [1 lieue commune = 4,4454 km] weit vor einem Detachement holländischer Dragoner zurück. Zehn Mal setzten die Dragoner zum Angriff an, und zehn Mal kehrten sie bei der Annäherung an diesen kleinen bewaffneten Turm wieder um.

Die Kompanie war sechs Glieder hoch formiert [sur six de hauteur, das heißt, die beiden Sektionen hatten dicht aufeinander aufgeschlossen], und marschierte nach gemachter Kehrtwendung mit dem letzten Glied vorne [marchait par le troisième rang]. Jedesmal, wenn der capitaine eine offensive Bewegung wahrnahm, kommandierte er rasch:

Peloton – halte!
Première section, face en tête, demi-tour – à droite!
Trois files extérieures de droite, par le flanc droit, trois de gauche, par le flanc gauche – à droite et à gauche!

[Peloton – halt!
Erste Sektion, Front vorwärts, rechtsum – kehrt!
Die drei rechten äußeren Rotten rechts, die drei linken Rotten links – um!
]

Dann: Apprêtez – armes! [Macht euch – fertig], und das Peloton blieb in dier Position stehen.

Die Dragoner, die so bis unter die Kanonen der Festung gelockt worden waren, ohne daß sie gewagt hätten, den Angriff bis zum Ende durchzuführen, waren gezwungen, ihre Beute fahren zu lassen.

Der vollständige Text dieses Artikels findet sich (auf Französisch) auf der Website von Geert van Uythoven.



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