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Die 22e demi-brigade de ligne im Feldzug 2010.

(Bilder zum Vergrößern anklicken.)


Großgörschen & Porcia - 30. April bis 2. Mai 2010.

Großgörschen war ein intensives Drillwochenende unserer deutschen und polnischen Escouaden zur Eröffnung der Campagne. Ein kurzer Bericht mit zahlreichen Photos findet sich hier. Am selben Wochenende traf sich unsere italienische Escouade im italienischen Porcia, ebenfalls zum Exerzieren.

La Foudre.
Kein Lagerfeuer in Italien ! Kein Strohlager !
Die deutschen und polnischen Grenadiere weit entfernt !
Grenadier La Foudre tröstet sich mit einem Bier.


Riquewihr - 21. bis 24. Mai 2010.

Nach Jahren haben wir es endlich geschafft, eine gemeinsame Veranstaltung mit den Mitgliedern der frankophonen Charte hinzubekommen. Wir bildeten die 2e escouade in einem kombinierten Peloton mit Mannschaften des 1er de ligne, 6e de ligne und 7e de ligne, sowie einigen vereinzelten Soldaten.

Der Schwerpunkt lag auf dem Dienst in Garnison, zwischendurch wurde, unbeeindruckt von der heißen Sonne, oft exerziert, und nebenbei weißten und schwärzten die Grenadiere Taillepierre, Bras de Fer und Michel, angefeuert von Doigt de Fer, sämtliche anwesende Bandeliers und Patronentaschen unserer Einheit. Ein weiterer Höhepunkt war unsere überaus ertragreiche Requisitionstour durch die Restaurants und Lebensmittelläden der Stadt.

La nuit. Annonces. Les braves. Bras de Fer.
Nächtliches Gespräch mit dem Réprésentant du Peuple en Mission.
Die Einwohner konnten sich über mangelnde Informationen nicht beklagen.
Die Soldaten, die bis ganz zum Schluß exerzierten:.
Bouteille, Sans-Souci, Roussi, Blaireau, Caribou, Bardin, La Culasse.
Und, Bras de Fer, bereust Du jetzt endlich, nicht mitgekommen zu sein ?


195-Jahr-Feier der Schlacht von Waterloo - 18. bis 20. Juni 2010.

Die 22e demi-brigade de ligne bildete mit belgischen und französischen Gruppen ein sogenanntes "Bataillon" von 120 Mann, in drei Pelotons formiert, kommandiert von unserem Capitaine Schmidt.

Das interessante war, in einer (für Re-Enactment-Verhältnisse) riesigen Stärke zu exerzieren, den ganzen Samstag über einige Bewegungen der Bataillons-Schule zu erlernen und sie dann im Gefecht am Abend und dem am nächsten Morgen gleich anwenden zu können. Und natürlich der Eindruck der Massen an anderen Gruppen, darunter über 100 Reiter, die an der Veranstaltung teilnahmen.

© Dominique Timmermanns. Inspection des armes. © Phil Thomason.
Ein Feu de bataillon, eine Inspection des armes, und unser Bataillon
bei unserem großen Angriff auf die englische Position, en colonne par peloton, la droite en tête.


Tagesbesuch in Neuf-Brisach - 31. Juli 2010.

Grenadier Diverti wählte einen aktiven Part und schloß sich für diesen Tag an eine französische Einheit an. Die Capitaines Schmidt und Chasseur bevorzugten dagegen das süße Nichtstun. Spaß gemacht hat der Tag uns allen dreien.

Grenadier Diverti. Capitaines Schmidt et Chasseur.
Grenadier Diverti und die
Capitaines Schmidt und Chasseur.


Peschiera - 17. bis 19. September 2010.

Unser gesamtes Unteroffizierkorps von nördlich der Alpen vereinigte sich mit einem Teil unserer italienischen Escouade, um sich endlich mal wieder zu sehen und gemeinsam italienische Lebensart zu genießen. Wir formierten mit der Malteser 19e de ligne und drei tschechischen Grenadieren ein gemeinsames Peloton zu zwei Sektionen. Die Positionen des Chefs de Peloton, des Chefs der zweiten Sektion sowie der beiden Guides wurden mehrmals täglich getauscht, auch das Kommando im Gefecht, so daß jeder Unteroffizier Gelegenheit hatte, in allen Funktionen Erfahrungen zu sammeln.

Rassemblement. La Foudre und Le Lupin. Paul. Jean-Luc. Sans-Souci und Rôtisseur. Paul, Rôtisseur, La Foudre.
Die Unteroffiziere unseres kombinierten Pelotons gehen auf ihre Posten.
Grenadiere La Foudre, Le Lupin, Caporal Paul, Grenadier Jean-Luc,
Sergent Sans-Souci und Caporal Rôtisseur nach dem Nachtregengefecht,
und eine letzte kurze Exerzierstunde am nächsten Morgen.


Burgk - 8. bis 10. Oktober 2010.

Auf der Verfolgung der retirierenden Preußen führte uns das Kriegsglück durch wunderbare Landschaften. Es herrschte optimales Grenadier-Wetter: trocken, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Die milde Herbstsonne erzeugte im Wald herrliche Lichteffekte, der Pulverdampf unseres Tirailleur-Feuers fügte weitere hinzu.

Pas Perdu, Rôtisseur, Bras de Fer, Champagne. Beobachten. Champagne.
Pas Perdu, Rôtisseur, Bras de Fer, Champagne.
Die Feinde wurden beobachtet, und dann pirschten wir uns an sie heran.

 

Rôtisseur. Gefechtspause. Herbstsonne.
Der rechte Flügel unserer tiraillierenden Grenadiere wäre beinahe umgangen worden,
doch wir konnten uns schließlich doch noch rechtzeitig auf eine sichere Position zurückziehen.
Wo weder Lorbeer noch Rosen wachsen, bettet sich ein Grenadier auch gerne mal nur auf Gras.

 

Sonnenstrahl. Abmarsch. Pulverdampf. Wo ist die Ameise ?
Die Sonnenstrahlen bahnten sich ihren Weg durch das Herbstlaub, und unsere Grenadiere,
mit wie immer gutgepackten Tornistern, bahnten sich ihren Weg durch Wald und Dickicht.
Nach manchen Tirailleur-Gefechten konnte man die Vögel husten hören.
Und im letzten Bild ist eine preußische Ameise versteckt. Wo ist sie ?



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