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Großgörschen - 30. April bis 2. Mai 2010.

(Bilder zum Vergrößern anklicken.)


Zu Beginn der Campagne 2010 versammelten wir uns bei Großgörschen, genauer an einem wunderschönen Lagerplatz am Dorfteich von Kaja, weit genug vom Großgörschener Dorffest entfernt, um nicht durch Disco-Musik gestört zu werden. Unser Stroh wurde wie immer mit dem Charme französischer Grenadiere bei einer freundlichen örtlichen Bauersfrau organisiert, Zweige und Äste für das Feuer lagen überall genügend herum.

Unser Ziel für das Wochenende war, unser Wissen in der Soldaten- und Peloton-Schule aufzufrischen und den Tirailleur-Dienst nach Davout und Reille einzuüben. So wurde viel exerziert, doch blieb genügend Zeit für Pausen, Unfug, Kochen und zwei tolle Abende am Lagerfeuer, begleitet von unaufhörlichem Vogelgezwitscher und Froschkonzerten.

 

Ein mißglücktes Tournez. Es wird schon besser. Eine Conversion die klappt. L'Ours und Champagne.
Das erste Tournez à gauche - marche! war ein Debakel.
Doch nach einiger Übung wurde auch das A gauche - conversion! immer besser.
Nur die Grenadiere L'Ours und Champagne bleiben kritisch.

 

Repos. Was der Serre-File sieht. Eins ... Zwei ... Drei ...
Kurzes Repos und ein Blick von hinten duch die Reihen.
Und dann geht es rasch weiter mit einem Apprêtez - vos armes !

 

Acht verschiedene Gesichtsausdrücke. Und wieder wird erklärt. Apprêtez - armes (Dritte Bewegung)! Jedes Detail ist wichtig. Ein kritischer Tabaksfreund.
Links: Acht verschiedene Gesichtsausdrücke, wenn das Exerzieren mal wieder länger dauert.
Erklärungen anhören - Kommandos ausführen - neue Erklärungen anhören.
Dem Grenadier Champagne schmeckte vorübergehend die Pfeife nicht mehr.

 

La Chaîne. Portez - armes. Reposez-vous - armes. Im dritten Glied.
Natürlich haben wir auch das Tiraillieren geübt. Und sämtliche Gewehrgriffe waren am Ende perfekt.

 

Die Grenadiere sind erschöpft. Auch der Sergent ist erschöpft. Instruktionsstunde. Den Augen des Caporal entgeht nichts.
Leicht erschöpft, aber glücklich:
Die Grenadiere Champagne, Poisson, Pas perdu, Bras de Fer, L'Honnête sowie der Caporal Rôtisseur.
Ebenfalls leicht erschöpft, aber ebenso glücklich: Der Sergent Sans-Souci.
Der Grund: Exerzieren, Exerzieren und Exerzieren. Denn der Erfolg ist unverkennbar.

 

Wohlverdienter Schlaf. Dem Schlamm-Monster entkommen. Aufmerksame Zuhörer.
Von lustigen Vöglein und quakenden Fröschen musikalisch in ein kurzes
Mittagschläfchen begleitet. Der Grenadier Poisson freut sich, sein rechtes Bein
gerade noch dem gefräßigen Rachen des Schlamm-Monsters entrissen zu haben.
Und die Grenadiere L'Ours und Champagne sind auch wieder fröhlich und ausgelassen.

 

Beyer damals. Beyer jetzt.
Soldatenleben 1813 und 1803. Gezeichnet von und inspiriert von Leopold Beyer.

 

Beyer heute. Beyer früher.
Soldatenleben 1803 und 1813. Wer inspirierte wen ?



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