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Die 22e demi-brigade de ligne im Feldzug 2025

(Bilder zum Vergrößern anklicken.)


Am Rettershof bei Königstein im Taunus, vom 25. bis 27. April 2025

Tirez
Gemeinsamer Gewehrdrill mit den Artilleristen.

Sergent Champagne, Caporal Rôtisseur und die Grenadiere Belle-Humeur und Le Bonheur wurden zum 1er régiment d'artillerie kommandiert, um die Bedienung eines Geschützes zu erlernen und im Gegenzug die Artilleristen in die Feinheiten der Soldatenschule einzuführen.

 

Biwak und Marsch von Quatre Bras nach Waterloo, am 26. und 27. Juni 2025

bivouac
Unser Biwak beim Château de Houtain le Mont.

Capitaine Milsch, Sergent Champagne und Grenadier Sans-Souci marschierten mit anderen französischen Soldaten, darunter denen des 6e, des 33e und des 85e de ligne, vom Château de Houtain le Mont (südwestlich von Quatre Bras) bis zum Maison du Caillou, wo unser Biwakplatz für das Wochenende war.

Am schönsten war das Biwak im Wald unter hohen Bäumen bei Château de Houtain le Mont. Das hohe dichte Laubdach schützte uns am Freitagmorgen vor einem lebhaften Regen, der kurz vor unserem Abmarsch aufhörte. 22er-Glück.

 

Waterloo, vom 27. bis 29. Juni 2025

le boss
Der Chef kommt vorbei, um sich von uns inspirieren zu lassen.

Capitaine Milsch, Sergent Champagne und Grenadier Sans-Souci wurden im Laufe des Freitagabends von den Grenadieren Le Bonheur, La-belle-Mère und La Feuillette verstärkt. Grenadier Sans-Souci mußte jedoch in beiden Gefechten fußkrank zurückbleiben. Capitaine Milsch befehligte ein Peloton im von Capitaine Kontos geführten bataillon uni. Ebenfalls anwesend waren Caporal Père Fabius, der als Bataillonskommandeur zu einem anderen Bataillon kommandiert war, und Grenadier Renaud. Letzterer wurde jedoch dauerhaft zum 1er Régiment de Grenadiers de la Garde Impériale versetzt. Wir biwakierten und kochten das Wochenende über gemeinsam mit den Füsilieren des 85e de ligne.

l'aigle capitaine Milsch les bottes du capitaine repos pour les soldats végétariens
Unser Adler war mit dabei, er wurde vom Bataillon geführt, mit enthüllter Fahne des Modells 1804. Unser stiller
Protest gegen den Tschakozwang während der Veranstaltung. Unser Capitaine Milsch glänzte in seiner Rolle,
und wir Grenadiere verhalfen ihm zu noch mehr Glanz. Bei der gelieferten Verpflegung geizte der ehemalige
Erste Konsul, es gab nur Gemüse und ein paar Eier. Hatte er die Schlacht schon im Vorhinein verloren gegeben ?
repos les officiers du bataillon avant le depart en colonne
Vorheriges intensives Exerzieren und effiziente Besprechungen unserer Offiziere, verbunden mit dem Tatendrang
der Mannschaften, ließen uns auf dem Schlachtfeld taktisch brillieren. Jemand anders brillierte leider weniger,
so daß wir den Abend und die Nacht nicht wie geplant in Brüsseler Bürgerquartieren verbringen konnten.

 

La Boissière-École, vom 29. bis 31. August 2025

la bataille

Der Grenadier Le Bonheur wurde in die Gegend westlich von Paris versprengt, und schloß sich dort einer auch aus verschiedenen andernen Versprengten formierten Marschkompanie an, die feindliche Truppen aufspüren und bekämpfen sollte.

Sein Bericht findet sich hier.

en attendant repos caserne provisoire en marche
Warten, sich so gut es geht kasernenmäßig einrichten, weitermarschieren.

 

Palmanova, vom 5. bis 7. September 2025

la bataille
Das Beste am ganzen Gefecht: der Himmel !

Sergent Champagne, Caporal Rôtisseur sowie die Grenadiere Sans-Souci und Le Bonheur wurden zu der hübschen Festung Palmanova kommandiert. Sie stießen dort auf Caporal Père Fabius, der im Capitaine-Rang als Kommandeur eines italienischen Bataillons Dienst tun mußte. Ohne besondere Aufgaben verbrachten wir übrigen eine fröhliche Zeit in angenehmer Umgebung. Für die Dauer des Gefechtes wurden wir einem in polnisches Sprache kommandierten Peloton zugeteilt. Da die meisten Kommandos vorhersehbar waren und das verwendete Exerzier-Reglement französisch, bereitete das uns keine Probleme.

Fabio notre salle de dormir sergent Champagne gardien des fusils caporal Rôtisseur
Unser Lagerplatz war leicht erhöht und bot einen weiten schönen Ausblick.
Und nachts war es warm genug, so daß wir nicht vermißten, daß es kein Feuer gab.
soldats contents un vieux arbre vue des fortifications tunnel grenadier Sans-Souci
Wir nutzten die Zeit unter anderem auch für eine Inspektions-Tour entlang der etwas vernachlässigten Festungswerke.

 

Austerlitz, vom 28. bis 30. November 2025

le bataillon uni

Capitaine Schmidt als Adjudant-Major, Capitaine Milsch als Chef de Peloton, Grenadier Trompelamort als Porte-Aigle und der Grenadier Le Bonheur als Mitglied der Fahnenbedeckung marschierten in die eisigen Felder Mährens, um dort im vom Chef de Bataillon Salvetat geführten bataillon uni dem ehemaligen Ersten Konsul zu helfen, eine Schlacht zu gewinnen.

le bataillon en bataille bataillon en avant bataillon en avant
Unser Bataillon sah aus jeder Perspektive gut aus.
l'état-major du bataillon capitaine Kontos chef de bataillon Salvetat en avant
Unser Bataillons-Chef mit Adjudant-Major und Adjudant,
Capitaine Kontos, Chef de Bataillon Salvetat, und die, auf die es ankommt.
on dorme on se reveille nourriture une récompense
Wir schälten uns morgens aus unseren warmen Decken und versuchten, uns an die kalte Umgebung zu gewöhnen.
Das Feuer, das schon die Nacht über mit dazu beigetragen hatte, uns am Leben zu erhalten, unterstütze uns auch hierbei.
In etwa 50 Metern Entfernung sahen wir auf einem Weg einen grauen Hund um die Ecke kommen, der etwas Weißes im Maul trug.
Er sah uns kurz an, blieb stehen, legte das weiße Objekt ab, ging dreimal im Kreis darum herum, und verschwand wieder.
Neugierig sahen wir uns das Objekt an. Es war ein totes Huhn, noch blutig. Ein Soldat des 33e de ligne nahm es mit und hängte es
an seinen Tornister. Da das Huhn an der ganzen Schlacht teilnahm, ohne das geringste Anzeichen von Furcht zu zeigen,
erhielt es anschließend einen Orden.




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