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Die 22e demi-brigade de ligne im Feldzug 2017.

(Bilder zum Vergrößern anklicken.)


Dans le brouillard.
Einer der Höhepunkte dieses Jahres: unsere zweitägige Patrouille im Schwarzwald: in Sonnenschein, Regen und Nebel.

Kapellendorf vom 21. bis 23. April 2017.

Unter der Leitung unseres Sergenten Rôtisseur vervollkommneten Caporal Bras de Fer und die Grenadiere Champagne, Poisson, Moustache, Trompelamort und L'Agitateur ihre Kenntnisse des Exerzier-Reglements.

 

Porcia und die Schlacht am Tagliamento vom 28. April bis 1. Mai 2017.

Die Schlacht am Tagliamento fand am 16. März 1797 statt, die 220-Jahr-Feier war also etwas verspätet, aber dafür war das Wetter besser. Unser Sergent Rôtisseur sowie die Grenadiere Sans-Souci, La Cravate, La Feuillette, Trompelamort und Belle Humeur hatten sich in die fruchtbaren Ebenen Italiens aufgemacht, um sie den Österreichern wegzunehmen. Unser Hauptquartier war in der Villa Correr in Porcia.

Ein Bericht des Grenadiers La Cravate findet sich hier.

Au soleil. Un repos. Encore au soleil. Sans-Souci et Trompelamort. A l'ombre.
Wir räkelten uns in der Sonne, pausten, spaßten, disputierten, und dösten im Schatten.

 

Großgörschen vom 5. bis 7. Mai 2017.

Geführt von unserem Caporal Bras de Fer versammelten sich hier die Grenadiere Sans-Souci, Champagne, Moustache, Lefèvre und Belle-Humeur. Das bemerkenswerteste Ereignis des Wochenendes war der Verlust von einem Trinkbecher und einer Pfeife sowie die Beschädigung eines Tornisters, alles durch feindliches Feuer.

 

Apolda vom 9. bis 11. Juni 2017.

Les tirailleurs prussiens avancent.
Die Preußen dachten, sie könnten uns plänkelnd im Frontalangriff über den Haufen werfen ! Sie !! Uns !!! Plänkelnd im Frontalangriff !!!!

Nach längerem hin und her im Planen des Feldzuges wurde endlich beschlossen, daß wir uns nach Apolda begeben sollten. Freudig wurden wir — die Grenadiere La Cravate, Sans-Souci, Belle Humeur — von unserem guten Sergent begrüßt, der bereits für alles gesorgt hatte. So mangelte es weder an köstlichem Bier, noch einer guten Pfeife, die wir sogleich im Stroh in aller Comodité, die man sich als Grenadier nur wünschen kann, genossen. Nachdem auch die Grenadiere Trompelamort und Le Fleuri eingetroffen waren, sollte unser kleines Detachement vollzählig sein, welches in Thüringen als das entscheidende Zünglein an der Waage das Kriegsglück wider die Preußen wenden mußte.

Loisirs. Aux avant-postes. Esacalier en limaçon. Rafraîchissement avant l'exercice.
Wir vergnügten uns auf Grenadiers-Art, setzten Vorposten aus, besichtigten
die Sehenswürdigkeiten der Stadt und frischten unsere Kenntnisse des Exerzier-Reglements auf.

 

Préparation pourl'inspection. Le Fleuri et La Cravate. Sans-Souci. On voit tout de partout.
Am nächsten Morgen waren alle recht früh wach. Unser Sergent Rôtisseur hatte sich vorgenommen,
einen Blick in unsere Tornister zu werfen.

 

Villingen vom 21. bis 23. Juli 2017.

Die Grenadiere Sans-Souci und La Cravate unterstützten unsere ehemalige Bataillons-Artillerie, die Kanoniere des 1er régiment d'artillerie, an ihrem 4pfündigen Geschütz. Nebenbei vergnügte sich La Cravate, indem er Grenadiere anderer Regimenter im Gewehrdrill instruierte. Am Sonntag stieß nach einem langen entbehrungsreichen Marsch noch der Rekrut L'Araigne zu uns, um die allerersten Anfangsgründe des französischen Waffenhandwerks zu erlernen. Der Grenadier Belle-Humeur war auch mit dabei, jedoch incognito.

 

Schwarzwald-Patrouille: von Baden-Baden zum Mummelsee, am 30. und 31. August 2017.

Die Grenadiere Sans-Souci und Belle-Humeur, verstärkt durch den Gast-Grenadier L'Araigne, waren zu einem zweitägigen Erkundungsmarsch durch den Schwarzwald detachiert. Der Marsch begann in Baden-Baden, zunächst die Oos und den Grobbach entlang, die Nacht verbrachten wir am Sandsee, der zweite Tag führte uns über mehrere wolkenverhangene Berggipfel bis zum Mummelsee.

 

A la découverte de la nature. Un repos. Un bain dans la nature. Après le bain. Le pain de munition.
Der erste Marschtag war sonnig und warm, fast zu warm. Wir marschierten, entdeckten die Natur, marschierten, rasteten etwas,
marschierten, erfrischten uns mit einem Bad im Bach, marschierten, stärkten unsere Kräfte mit pain de munition,
und marschierten weiter.

 

La nuit.
Die Nacht war schrecklich.

 

Aide entr'amis. Sans-Souci et Belle-Humeur. Dans le brouillard. Sur la route. La pluie est un rien.
Doch konnte uns das nicht niederdrücken. Durch Nieselschauer und Nebel, manchmal etwas aufgelockert
durch schwere Regengüsse, ging es unermüdlich weiter bis zu unserem Marschziel.

 

An der Göhrde, vom 15. bis 17. September 2017.

Unser Sergent Rôtisseur sowie die Grenadiere Sans-Souci, Champagne, Le Tabac (der leider nicht an den Gefechten teilnehmen konnte), Pas Perdu und Trompelamort nutzten die Gelegenheit, sich endlich wieder zu sehen und gleichzeitig Le Tabacs Geburtstag nachzufeiern. Am Samstag, mitten im Dorfgefecht, erhielten wir noch willkommene Verstärkung durch unseren Caporal Bras de Fer. Dieses Dorfgefecht, mit unternehmenden und findigen Gegnern, war zugleich der Höhepunkt unserer kriegerischen Aktivitäten an diesem Wochenende.

 

Entre deux escarmouches. Rôtisseur. La soupe. Discussion précise. Discussion précise.
Es fehlte uns an nichts, für Seele und Leib war rundum gesorgt. Die ganze Zeit über regnete es nicht, so daß unser Grenadiers-Optimismus,
diesmal auf den Bau eines Unterstand zu verzichten, sich wieder einmal als gerechtfertig erwies.

 

Nos havresacs. Par le flanc. Geryon. Bras de Fer. Rôtisseur. Sans-Souci.
Geführt von unserem Sergenten und unserem Caporal
marschierten und tiraillierten wir im Gefecht kreuz und quer über das Schlachtfeld.
(Die Photos in diesem Bilderrahmen hier stammen alle von Andreas Springer. Vielen Dank !)

 



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