Die 22e demi-brigade de ligne im Feldzug 2008.

(Bilder zum Vergrößern anklicken.)


Pobles - 22. bis 24. Februar 2008.

Morgenliches Antreten. Auf zum Exen ! Charge en douze temps. Vive la République ! Die Fahne.
Unser Exerzierwochenende zum Auftakt der neuen Campagne:
Das morgenliche Antreten bei klirrende Kälte, der Weg zum Exerzieren,
unser innig geliebtes Charge en douze temps, und: Wie man einen Fahnenmast aufpflanzt !


Porcia - 1. bis 4. Mai 2008.

Antreten. Morgenliches Antreten. Prenez - touche ! Apprêtez - armes ! Joue !
Antreten, kurze oder längere Instruktion, und dann ein schönes Schauexerzieren.


Wo ist nochmal ... ? Sans-Souci. Exerzier-Idyll. Cartouche - on !
Nach der Tornisterinspektion eine fröhliche Pause - und ein Exerzier-Idyll.


Wir, die Schönsten ! Es klappt ! Schläfrig. Nähstunde. Allesüberwinder.
Wir haben posiert, Gewehrpyramiden gebaut, gedöst, Ausrüstung geflickt,
und sämtliche Hindernisse überwunden.


Wir und die Architektur. Grenadier Vert. Cool ! Besprechung.
Grenadiere stehen gerne überall malerisch herum,
während sich Caporäle und Sergenten um alles wichtige kümmern.


Trotz !
Biwak: Unser Grenadiers-Schlafzimmer mit Zentralheizung.


Kiekeberg- 22. bis 24. August 2008.

Exerzieren Essen. Mußestunden. Schlafen
Das Leben eines Soldaten in Kantonierungen besteht vor allem aus Exerzieren, Essen, Müßiggang und Schlafen.


Nacht. Tag.
Doch auch die Kultur kam nicht zu kurz.
Ein weltberühmter Theaterdirektor mitsamt seinem Ensemble
weilte im Dorf. Nach dem sein langweiliges Stück endlich
zuende gegangen war, erlebten wir Grenadiere exklusiv die
Uraufführung des einaktigen dramatischen Trauerspieles:

Die traurige Ermordung des echten Wallenstein
durch den niederträchtigen Pseudo-Wallenstein.


Verfaßt und in Szene gesetzt von den
Bürgern Grenadieren Doigt de Fer und Sans-Souci.


Dennewitz - 5. bis 7. September 2008.

Endlich trocken. Wird das wieder trocken ? Warm ! Caporal Paul.
Das Wochenende war ziemlich verregnet und unsere Hütte nicht wasserdicht.
Unserer guten Laune konnte das jedoch keinen Abbruch tun,
es gab Feuer und so immer wieder Gelegenheit zum Trocknen und Aufwärmen.


Vor dem Gefecht. Ein Grenadier ist immer auch mit Artillerist. Caporalst$auml;tigkeit. Kasematten.
Vor dem Gefecht noch ein Pfeifchen. Im Gefecht halfen wir dann der Artillerie aus.
Es gibt eben nichts, was ein französischer Grenadier nicht kann.
Was unser Caporal Paul nach dem Gefecht so anscheinend sehr interessantes tut
und womit er hantiert, weiß ich leider nicht mehr.
Eine Woche später besuchten einige von uns die Kasematten der Zitadelle Mainz.


Kapellendorf - 10. bis 12. Oktober 2008.

Gewehrinspektion. Patronenproduktion. Poisson. Rats.
Unsere Routine bei Waffeninspektion und Patronenanfertigung verstärkten
die Zuversicht des Grenadiers Le Poisson. Trotzdem war der erste Marsch- und Gefechtstag
mit unseren vollen Tornistern recht anstrengend, und jede kurze Rast, die sich bot, war hochwillommen.


Der Marsch - 12. bis 17. Oktober 2008.

Sergent Champagne, Caporal Paul sowie die Grenadiere Sans-Souci, Le Poisson und L'Honnête hatten sich entschlossen, die Strecke von Kapellendorf nach Leipzig zu Fuß zurückzulegen, wie schon 2001. Caporal Paul konnte aufgrund höherer Befehle leider nur die Hälfte der Strecke mitmarschieren.

Wenn auch die ersten Tage sehr anstrengend waren, gewöhnten sich doch unsere Körper bald an die Strapazen, und am Ende des Marsches hätten wir bis nach Moskau oder Cadiz weitermarschieren können - zumindest diejenigen Grenadiere von uns, die sich keine Blasen gelaufen hatten.

Vorher, in Kapellendorf. Sans-Souci: KO. Kohlrabi. L'Honnête: KO.
Abendsonne vor dem Abmarsch in Kapellendorf. Wir waren guter Dinge, und ahnten kaum,
wie schwer uns unser Gepäck das Leben machen würde. Wir blieben trotzdem guter Dinge.


In Herressen. Morgenliche Marschvorbereitung. Am Ziel.
Milde Morgensonne beim Aufbruch von ex-Grenadier Escargots Heim,
morgenliche Marschvorbereitung von Ausrüstung und Füßen,
und unsere Ankunft in Liebertwolkwitz.


Leipzig - 17. bis 19. Oktober 2008.

L'Honnête. Rast. Im Gefecht. Nach 10 Tagen im Felde.
Trotz der bitteren Kälte verlangen Waffe und Ausrüstung ihr Recht.
Kurze Marschpause auf dem Weg zum Gefecht, und im Pulverdampf, dem Element der Grenadiere.
Die Grenadiere, die den Marsch mitgemacht haben, nach zehn Tagen im Felde, immer noch guter Dinge.


Austerlitz - 28. bis 30. November 2008.

Sergent Champagne. Caporal Paul. Caporal Rôtisseur.
Unsere Unteroffiziere:
Sergent Champagne, Caporaux Paul und Rôtisseur.


Trotz !
Das Bataillon, das wir gemeinsam mit den italienischen Gruppen gebildet haben,
kommandiert von unserem Capitaine Schmidt. Unübersehbar der hohe Ausbildungsstand unserer 22er-Sektion.


la première section Noch Fragen ? das zweite Glied vorne
Nach vollendetem Par section à droite, und vor dem Exerzieren am nächsten Morgen.




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