Die 22e demi-brigade de ligne im Feldzug 2007.

(Bilder zum Vergrößern anklicken.)


Loevestein - 2. bis 4. März 2007.

Mathieu und L'Élève. Schlaf. Deckentrocknen. Männertrocknen.
Trotz Dauerregen: Kein Abmarsch ohne gefüllte Wasserflaschen.
Die von den Grenadier-Architekten Taillepierre, Mathieu, L'Élève und Malhumeur erbaute Hütte
gewährte weitgehenden Schutz gegen die Nässe, und nachts halfen Wolldecken etwas gegen die Kälte.
Trotzdem nutzten wir die Regenpausen gerne zum Deckentrocknen und Männertrocknen.


Großgörschen - 4. bis 6. Mai 2007.

Biwak. Gewehrmantel. Flankenmarsch.
Unser Biwak mit Gewehrmantel.
Und unsere Einheit auf dem Marsch, der aufgehenden Morgensonne entgegen.


Grenadiersprofile. Rôtisseur und Le Poisson. Le Tabac.
Moustache, L'Honnête, Le Tailleur und Le Bonheur beobachten.
Rôtisseur und Le Poisson sind quietschvergnügt, und auch Le Tabac ist zufrieden.


Wietstock - 6. bis 8. Juli 2007.

Ein ausführlicher Erlebnisbericht über diese Veranstaltung findet sich hier.

Gespannt. Flankenmarsch. Par file à gauche.
Die Bewegungen in drei Gliedern klappten nahezu perfekt.


Diensteifrig. Mit Gepäck. Naß. Skizzenblatt.
Am nächsten Morgen etwas müde, aber tatendurstig wie immer.
Selbst daß wir gegen Abend bis auf die Knochen durchnäßt waren, konnte uns nichts anhaben.
Rechts das Skizzenblatt der Grenadiere Lapompe und Sanspied.


Fiumefreddo Bruzio - 9. bis 12. August 2007.

Auf dem Marsch. Gefecht. Bras de fer.
Mehrere Tage jagten wir kalabrische Banditen, in Dörfern,
durch Wälder, Gestrüpp und durch Bäche, doch am Ende war die Gegend befriedet.
Nicht nur unserem Tambour Bras de Fer hat es sehr gefallen.

Um der Masse der Briganten Herr zu werden, teilten wir uns in kleine Einsatzkommandos von drei Mann auf und jagten die Verbrecher (Briganten), wo wir nur konnten. Unser Stab hatte angekündigt, das erfolgreichste Team (mit den meisten gefangenen Briganten) öffentlich zu belobigen. Die mit Abstand erfolgreichste Einsatzgruppe bestand aus Pas-Perdu und Sans-Souci, unter Führung von Bras de Fer.

Hier nun ein paar Tips, wie man möglichst viele Briganten einfängt:

1) Kleine Kinder ansprechen, ihnen ein Spiel/Abenteuer versprechen, und sie mitnehmen. Als Beweis für den Stab müssen sie die Worte "Io sono brigante" (= Ich bin Brigant) sagen. Da es zum Spiel gehört, machen sie es natürlich. So überführt, liefert man sie als Briganten ab und geht aus zur Jagd auf die nächsten Verbrecher. Um Beschwerden und Reklamationen kümmert sich der Stab.

2) Wenn aus unerfindlichen Gründen keine Kinder mehr akzeptiert werden, läßt man seinen Grenadiers-Charme bei den Frauen im Publikum spielen. Die übrige Prozedur ist die gleiche. Um Beschwerden und Reklamationen kümmert sich der Stab.

3) Wenn nur noch männliche Briganten akzeptiert werden, fängt man halt diese ein, auch wenn das zeitaufwendiger ist.

4) Wenn sich so schon viele Gefangene im Hauptquartier angesammelt haben, beschwatzt man einen soeben eingefangenen Briganten, daß er alle seine Kumpels holt, und sie zusammen mitkommen, um die bisherigen Gefangenen zu verstärken und gemeinsam einen Ausbruchsversuch zu unternehmen, mit der Option auf Gefangennahme des gesamten Stabes. So kann man zu dritt auf einmal zehn oder mehr gefangene Verbrecher einliefern. Um die Folgen kümmert sich der Stab.

5) Wenn nirgends mehr Briganten aufzutreiben sind, erzählt man Passanten, daß es im Hauptquartier Wein und etwas zu essen für die Gefangenen gebe. Die meisten kommen freiwillig mit und lassen sich einliefern. Um Beschwerden und Reklamationen kümmert sich der Stab.

6) In einem anderen Einsatzkommando der 22e kam ein Fall von Kannibalismus vor: zwei Grenadiere überwältigten den dritten, und lieferten ihn als Spion ein. Diese Methode ist jedoch nicht zu empfehlen, da sie die Stärke des Einsatzkommandos auf Dauer schwächt und lediglich einen einzelnen mutmaßlichen Verbrecher liefert.


Hassenhausen - 12. bis 14. Oktober 2007.

Im Abendrot. Verschnaufpause. Kurze Rast. Los gehts.
Soldatenlust: Marschieren, rasten, marschieren, dazwischen Gefechte, weitermarschieren.


Austerlitz - 30. November bis 2. Dezember 2007.

Abend. Morgensonne.
Diesmal durch einige Gäste aus anderen Einheiten verstärkt.
Unser Capitaine Schmidt erschien in seinem neuen Redingote.
Der schöne Schnee taute leider über Nacht weg.




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