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Wie man Gewehrpyramiden bildet.


Die 1. Division der Mosel-Armee [Armée de la Moselle] bestand am 13. Juli 1793 aus den folgenden Bataillonen:

In einem Tagesbefehl vom 16. Juli 1793 an diese Division bestimmte ihr Kommandeur, der Général de Division Schauenbourg:

Ein für allemal: Sobald die Bataillone im Lager ankommen, formieren ihre Chefs sie vorschriftsmäßig in Linie [en bataille] vor der Linie der Fahnen. Sie schicken zwei Unteroffiziere [sous-officiers] oder Caporaux pro Kompanie, welche als Richtpunkte [jalonneurs] 15 Schritt [9,75 m] vor der Front plaziert werden. Diese Richtpunkte halten ein Gewehr senkrecht vor sich, den Kolben auf dem Boden.

Der Bataillons-Chef läßt die Gewehre präsentieren und befiehlt, daß sie in jeder Sektion rund um jenes gestellt werden, welches von den vorgezogenen, die zwei Sektionen repräsentierenden, Unteroffizieren gehalten wird. Die Unteroffiziere, die die Waffe halten, achten darauf, die ersten Gewehre fest hinzustellen, bevor sie die Waffe, die als Basis dient, loslassen.

Wenn das geschehen ist, legt man die Tornister [sacs] im Kreis rings um die Gewehrkolben.

Der vorstehende Tagesbefehl ist wiedergegeben auf Seite 169 in J. Colin's Werk "La Tactique et la Discipline dans les Armées de la Révolution. Correspondence du Général Schauenbourg du 4 avril au 2 août 1793.", das 1902 in Paris erschienen ist.



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