Das 22e régiment d'infanterie de ligne im Jahre 1809.


Während der Napoleonischen Kriege führte der Pfarrer Karl Moser aus dem niederschlesischen Deutsch-Wartenberg (heute Otyń in Polen) eine Art Chronik. Sie wurde im Jahre 1937 in Breslau von Hermann Hoffmann unter dem Titel "Die Franzosenzeit in Niederschlesien 1806-1815. Das Kriegstagebuch des Deutschwartenberger Pfarreres Karl Moser." herausgegeben. Es heißt darin (S. 23 f.):

Den 11. März kam ein Bataillon französischer Truppen vom 22. Linien-Infanterie-Regiment, das sonst in Küstrin gestanden hatte, hier an, übernachtete hier und ging den 12. nach Neustädtel und von da nach Glogau, wohin es zu stehen kam. Ich hatte zwei Offiziere und zwei Bediente im Hause, die mir soviel als im Kriege abforderten und stolz und ungenügsam waren. In der Stadt waren 4- bis 500 Mann, die viel kosteten.



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